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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IN TYRANNOS

IN TYRANNOS

DIE MASKE FÄLLT (45.23 min.)

EIGENPRESSUNG / SELBSTVERTRIEB
„Teutonic Thrash Metal“ prangt es fett auf dem Backcover zu In Tyrannos’ „Die Maske fällt“. Musikalisch bleiben damit also schon mal keine Fragen offen. Thrash Metal ist angesagt, fett produziert, spieltechnisch durch die Bank auf hohem Niveau und songschreiberisch auf das Wesentliche und somit kurze und knappe, vor allem aber musikalisch kompromisslose zehn Tracks reduziert. Lyrisch hingegen ist dieses Album eine Gratwanderung, denn In Tyrannos wettern gegen Freimaurer, das System an sich, die USA – prinzipiell ja nichts schlechtes -, Logen und verfassen einen Text über die „Protokolle der Weisen von Zion“, was zumindest im letzten Falle ein genaues Lesen des Textes erfordert, um In Tyrannos eben nicht vorschnell als Antisemiten abzustempeln. Genau dies ist dann auch der Knackpunkt an „Die Maske fällt“: man muss die Texte aufmerksam und intensiv lesen und selbst dann bleibt immer ein Restzweifel ob der politischen Heimat der Band, was nach einer kurzen Internetrecherche nicht zuletzt auch an den „Vertriebspartnern“ und Bezugsquellen der Band abzulesen ist, die klar der RAC-Ecke zuzurechnen sind. In Tyrannos kommen, im Gegensatz zu vielen Bands aus der Rechts Rock-Ecke, eben nicht mit offensichtlich dumpfen Parolen und braunen Sprüchen um die Ecke, sondern thematisieren Verschwörungstheorien, Illuminaten und ein gerütteltes Maß an Gesellschaftskritik, was in dieser Konsequenz und diesem Genre und der deutschen Sprache eher ungewöhnlich ist und gerade in diesem unseren Lande vorschnell zur Vorverurteilung einer Band führen kann. Damit würde man es sich bei In Tyrannos aber zu einfach machen und daher kann ich nur empfehlen, sich intensiv mit dieser Band und ihren Texten zu beschäftigen. Musikalisch ist alles im grünen Bereich, es bleibt allerdings ein Restzweifel ob der wahren politischen Gesinnung …
Ohne Wertung - MK


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