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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: ISOLE

ISOLE

BLISS OF SOLITUDE (57:40 min.)

NAPALM / SPV
Noch mehr Verzweiflung, noch mehr Schmerz, noch mehr Doom: Ihr kennt „Throne Of Void“ und glaubt, das ginge nicht? Dann wird Euch „Bliss Of Solitude“ umgehend eines besseren belehren. Isole ziehen für ihr „make-it-or-break-it“-Album sämtliche Register und treiben jene Trademarks, die die beiden ersten Alben bereits zu wahren Doom-Göttergaben machten auf die Spitze: die sakralen Harmony-Vocals klingen noch klagender und orchestraler, die Gitarren schweben unaufhörlich zwischen elegischen Melodien und zupackendem Riffing, während die ausladenden, komplex arrangierten Kompositionen selbst die Aufmerksamkeitsspanne des Hörers bis zum Exzess ausreizen und Tracks wie der vorab vorgestellte Opener „By Blood“ oder das monströse „Shadowstone“ mehr denn je die epische Ader der Bathory-Fans Bryntse und Crister betonen, deren edles, Quorthon huldigendes Ereb Altor-Projekt, das wahrscheinlich und hoffentlich noch dieses Jahr ein Album abwerfen wird, hier offensichtlich seine Spuren hinterlassen hat. Durch das Zusammenspiel dieser Elemente entsteht ein wie immer äußerst stimmungsvolles Gesamtbild, das dem Hörer jedoch Geduld und Stehvermögen abverlangt, um in seiner gewaltigen Farbpracht erkannt werden zu können. Wenn man überhaupt ein Haar in der Suppe finden will, dann vielleicht den höhenlastigen Sound und die sterilen Drums – ein wenig mehr Bass hätte den Songs sicher gut zu Gesicht gestanden. Andererseits betont die kalte Produktion auch den Spagat zwischen der allgegenwärtigen, das Blut in den Adern gefrieren lassenden Verzweiflung und den herzerwärmenden Hoffnungsschimmern, die Isole immer wieder aussenden. So ist „Bliss Of Solitude“ ein rundum stimmiges Album geworden, mit dem die Schweden den entscheidenden Schritt in Richtung Eigenständigkeit gemacht haben. Erneut ein großartiges und zum Träumen schönes Werk! http://www.forevermore.se oder http://www.myspace.com/isole
9/10 - PM


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