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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HEART OF CYGN ....

HEART OF CYGNUS

UTOPIA (45:52 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Aus nur zwei Musikern bestehen Heart Of Cygnus und doch schaffen diese beiden – namentlich Jeff Lane (Vocals, Guitars, Keyboards, Bass) und Jim Nahikian (Drums) – es vollkommen eigenständig zu klingen. Allerdings verfolgen die beiden auch konsequent ihre Linie, die da aus bodenständigem, melodiösem Heavy Metal, etwas Prog-Einflüssen und 70ies Rock besteht. Natürlich hat jeder Musiker Leitbilder an denen er sich orientiert oder die zumindest Ausrichtung und Songwriting beeinflussen. Im Falle von Heart Of Cygnus sind hier hauptsächlich Iron Maiden, Rush, Led Zeppelin sowie Pink Floyd zu nennen. Aber spätestens mit dem Erklingen der sehr schönen und melancholisch anmutenden Akustik-Gitarre in Songs wie „Another Day“ und „Alexander´s Lament“ fällt einem auch der Name eines Künstlers wie James Blunt ein und macht klar, dass Heart Of Cygnus zwar im weitesten Sinne Metal sind, aber auf Modeströmungen oder gar Genregrenzen so viel geben wie unser Minister Schäuble auf die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen. Zugegebenermaßen ein ungewöhnlicher Vergleich, aber eine bessere Überleitung auf die Konzeptstory von „Utopia“ fiel mir nicht ein, denn der lyrische Inhalt liegt irgendwo zwischen totalitärer Überwachungsgesellschaft und der Konditionierung des Einzelnen und ist somit sicherlich auch beeinflusst von Kultromanen wie „1984“ und „Brave New World“.
„Utopia“ ist all denen zu empfehlen, die auf eigenständige und leicht progressive Musik stehen und dafür auch bereit sind Abstriche bei der Produktion zu machen, denn der Sound auf dem Album ist etwas zu flach geraten, was sich aber bei kleinstem Budget nur schwerlichst verhindern lässt. Umso verwunderlicher, dass die Jungs sich ein echtes Cover von Derek Riggs (you remember?) leisten konnten.
http://www.heartofcygnus.com ; http://www.myspace.com/heartofcygnus
7,5/10 - SBr


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