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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: TED POLEY

TED POLEY

SMILE (47:37 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Nächstes Jahr bin ich zehn Jahre beim Obliveon. In dieser Zeit habe ich eine Menge schlechte Bands kommen und gehen sehen, aber es war auch viel Geniales dabei. Es wird für die Acts immer schwieriger Eigenständigkeit zu präsentieren und die Sänger klingen oft wie irgendwer. AlsFan bin ich froh, dass ab und an noch Alben im Player landen für die ein hingebungsvoller Kniefall gerechtfertigt ist. Die neue Ted Poley CD ist eine solche. Meist war es früher so, dass etliche Truppen mit ihrem Shouter standen oder fielen. Und ich sage euch eins, ohne diesen Fronter kann die Stammband Danger Danger absolut einpacken. Ted, der vor zwölf Jahre der Band den Rücken kehrte, hat eine bewegende Geschichte hinter sich (Prophet, Bonemachine, Melodica) und brachte letztes Jahr sein erstes Solo-Werk unter die Menschheit. Da Danger Danger`s neues Album noch auf sich warten läßt und die Resonanz auf den Erstling Poley`s "Collateral Damage" enorm gut ausfiel, legt der äußerst sympathische Ami sein perfektes Folgestück vor. Mit Hilfe der Co-Writer Tom und James Martin (House Of Lords, Khymera) enstanden zwölf Tracks die mehr Danger Danger nicht sein könnten, selbst wenn die ganze alte Besetzung zusammentreffen würde. Ted`s einzigartige Stimme verhilft zu allen fühlbaren Emotionen für die dieses Genre berühmt ist. Und da Danger Danger schon mit ihrem neuem, bravourösen und schwedischen Gitarristen Rob Marcello aufgewertet wurden, der sämtliche alten Tracks live mit seiner Fingerfertigkeit tierisch verfeinert, ließ Ted es sich nicht nehmen den Gitarristen-Bonus beizubehalten. Ein alter Bekannter der Poser-Szene, JK Northrup (King Kobra, Shortino), bringt filigranes Saiten-Spiel mit ins Gesamtbild. Das bezieht sich auch auf seine Bass-Arbeit. Die Drums kesselte Dan Zoid und die Keyboards spielte Eric Ragno (Ramos, Takara). Vic Rivera unterstützte mit seiner Klampfe und Backing-Vocals die Beiträge "Smile" und "Will Ya". "Waiting Line", "Going Blind", der Titeltrack "Smile" und "What If She Knew" sind allesamt Mid-Tempo-Kracher allererster Güteklasse. Elegant auf Ted`s Stimme abgestimmt, die die Besonderheit hat, trotz positiver Laune im Refrain leicht melancholisch zu klingen. Die Ballade "More Than Goodbye" ist einfach unantastbar und geht runter wie Öl. "If I Can`t Change Your Heart" ist zweimal vorhanden. Einmal als lupenreiner Mid-Tempo-Track und in einer gekürzten Balladen-Ausgabe ("Reprise"), die alles andere in den Schatten stellt. "Reprise" ist der absolut beste Track des bisherigen Jahres. Das läßt selbst den Filler "Luv On Me" vergessen. Ich zücke trotzdem die Höchstnote, denn das komplette restliche Material ist weitaus überragender als etliche sehr gute Veröffentlichungen im gleichen Musikbereich. Es bedarf keiner weiteren Hervorhebung der noch nicht erwähnten Tracks. "Smile" könnt ihr blind kaufen. Ted Poley ist Gott!
10/10 - SBk


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