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ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: IMPALED NAZAR ....

IMPALED NAZARENE

MANIFEST (50:23 min.)

OSMOSE PRODUCTIONS / TWILIGHT
Da haben es die fünf Finnen um Front-Shouter Mika Jussila mal wieder geschafft, trotz diverser Querelen um eine abgebrochene Tour und diverser Auftrittsverbote sich mit einem absoluten Faustschlag in die Fresse aller Kritiker zurückzumelden. Versuchten doch in der Vergangenheit böse Zungen Impaled Nazarene in die rechte Ecke zu stellen und die Band damit fast zu ruinieren. Von derartigen Vorwürfen hat sich die Band allerdings immer klar distanziert. Im Gegensatz zu manch anderen Vertretern des Genres.
Dieser Faustschlag kommt in Form ihres neuen Longplayers „Manifest“ und bietet das volle Brett Impaled Nazarene wie man es nicht anders erwartet hätte und besitzt mehr als die nötige Intensität es mal allen so richtig zu zeigen.
Musikalisch bietet „Manifest“ wieder mal einiges an der neugewonnen Vielseitigkeit mit der die Finnen es fertig bringen verschiedene musikalische Einflüsse irgendwie doch unter dem düstren Mantel des Black Metal zu vereinen. Begonnen wird dabei mit purem Black Metal in form des Openers „Antichrist Files“ dann werden mit „Mushroom Truth“ (wovon mag der Song nur handeln?) und „You don’t Rock Hard“(vielleicht eine Anspielung auf 2006?) Einflüsse aus dem Punk und Rock bedient. „Funeral for Despicable Pigs“ beginnt mit einem genial schleppenden Death-Metal-Riff und „Dead Return“ schließt die ganze Sache mit einem reinen Black-Metal-Old-School ab. Trotz sämtlicher hörbare Einflüsse aus fast allen Sparten der metallischen Musik bleibt „Manifest“ aber von vorn bis hinten Impaled Nazarene.
Da liegt eben die Kunst. Was wohl auch gerade dem infernalisch aggressiven von Mika Jussila zu verdanken ist. Alle Song aufzulisten und durchzukauen würde jetzt natürlich zu weit führen, denn „Manifest“ bringt es tatsächlich auf stolze 50 Minuten und 23 Sekunden. Da gibt’s also ne ordentliche Packung fürs Geld.
Da ich als bekennender langjähriger Fan der Band dieses Album wohl auch nicht wirklich objektiv bewerten kann, versuch ich’s auch erst gar nicht. Wer schon „Pro Patria Finnlandia“ mochte kann hier ungehört zugreifen. Wer die Band noch nicht kannte und es grundsätzlich ruppig mag sollte in jedem Fall reinhören.
10/10 - JE


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