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ALLE REVIEWS :: Index: 'ALL' :: V.A.

V.A.

ARTIST SERVICE-COMPILATION VOLUME ONE (74:45 min.)

ARTSIT SERVICE / MUSICBUYMAIL
Das für mich neue Label Artist Service stellt mit seiner ersten Compilation die erste Staffel an Bands vor, um die sie sich in Zukunft kümmern möchte. Ich denke, man kann getrost den Melodic Rock als Richtlinie des Labels angeben. Ich werde an dieser Stelle nicht alle sechzehn Beiträge vorstellen, denn die Bands Sanchez & Shade findet ihr ausführlich in unserer Review-Sektion. Den Anfang macht die neue Formation von Jeff Scott Soto, Tempestt. Gesanglich hervorragend wie immer, und dennoch geht der Ami wesntlich aggressiver und düsterer zur Sache. Mit fetten und brutalen Metal-Tönen gehen Clusterhead zur Sache, die wohl den härtesten Track stellen. Ihr Sänger grenzt in der hohen Lagen fast an James Rivear (zur Zeit im Lager von Vicious Rumors). Mit leichtem Alternativ-Flair präsentiert Shylock "You Feel". Geiler Refrain aber ansonsten eher spartanisch. Elegantly Waysted frönt mit "Let It Rain" eher dem skandinavischen Rock `n`Roll, ohne nur annähernd an dem Potential der dortigen angesagten Acts zu kratzen. "Summerime" von Bob Dee with Petro liegt irgendwo auf der Independent-Schiene und dem zur Zeit aktuell angesagtem College-Rock. Ganz niedlich. Liquid Horizon stellen uns ihre Vorstellung von Power Metal mit Goth-Keyboard-Sounds vor. Tja, geht für mich fast als der schlechteste Beitrag durch. Dafne setzt sich zwischen die Stühle des 80er-Jahre Stadion-Rock. Survivor lassen grüßen, aber neue Nuancen bleiben hier völlig außen vor. Dafür kann das gelungene Gitarren-Solo glänzen. Elysion mit "Dreamer" träumt davon HIM einen Teil des Kuchens zu klauen. Könnte funktionieren. Die White Metal Traumbesetzung von Liberty N` Justice stellen von ihrem zweiten Album den Titeltrack "Independance Day" an den Start und können mit der akustischen Ballade und dem Gesang von Kelly Keeling voll punkten. Die junge Dame, die unter dem Bandnamen Rèna firmiert, erinnert ständig an Chrissy Hynde von den Pretenders und hat mit "Eyes Of Thunder" womöglich einen Hit in der Tasche. Shineth posen sich mit "Embrace You" nicht unbedingt aus der Affäre, haben aber einen gewissen Charme. Der orchestrale Neo-Bombast von Koyaanisqatsy ist instrumental, leicht progressiv und absolut identitätslos. "Memoria" ist nur für nimmer satte Mucker. Darksun grenzen ebenfalls an unspektakulären Power Metal mit Vocals, die öfter an Peavy (Rage) erinnern. Zu guter letzt verköstigt uns Twinball mit einem druckvollen Stück echten Metals der eher für Puritaner ausgerichtet ist. Alles in allem eine interessante Kombination an Bands. Ich drücke dem Label beide Daumen.
Ohne Wertung - SBk


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