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IN LINGUA MORTUA

BELLOWING SEA – RACKED BY TEMPEST (49:31 min.)

TERMO RECORDS / NORWEGEN-IMPORT
Über einen Zeitraum von sechs Jahren (2000 – 2005) wurden die Songs des Debüts von In Lingua Mortua eingespielt. Hierbei dürfte es keine unerhebliche Rolle gespielt haben, dass neben Bandgründer Lars Frederik Frøislie – der neben Keyboards, Bass und ein wenig Gesang auch für alle Kompositionen alleinverantwortlich zeichnet – eigentlich nur noch Musiker involviert sind, die sonst in anderen Combos ihr musikalisches Zuhause finden. Die Stücke selbst – acht an der Zahl auf „Bellowing Sea – Racked By Tempest“ – wurden dabei bereits 1999 und 2000 geschrieben. Immerhin fand Mastermind Lars in Jacob Holm-Lupo einen interessierten Kumpel, mit dem er Termo Records gründete und das Debüt somit direkt nach Fertigstellung veröffentlichen konnte.
Kaum verklingen die letzten Töne des knapp 2minütigen Intros „Oceanus Procellarum“, da weiß man, dass In Lingua Mortua sich dem symphonischen Black Metal verschrieben haben. Wer jetzt wissend „Ahhh“ schreit, dem sei gesagt, dass diese Version des Black Metals sich doch etwas von den Genre-Vorreitern Dimmu Borgir abhebt. Herr Frøislie bezieht seine Einflüsse nämlich neben den alten norwegischen Black Metal-Kult Bands aus klassischer Musik, Horror-Soundtracks sowie einem gesunden Schuss Prog-Musik der Siebziger. Nicht zuletzt deshalb klingen die Keyboard-Sounds auf „Bellowing Sea“ auch weniger modern, sondern schwanken zwischen den verschiedensten „alten“ Sounds. Der klassisch arrangierte und sehr symphonische Instrumentalopener geht dann übergangslos in das erste von mehreren überlangen Stücken über. „Awe And Terror“, so der Titel, begeistert durch dezente Keyboard, feine symphonische Passagen, die sich mit grimmigen, schnellen und streckenweise eiseskalten Black Metal-Passagen ergänzen. Hier dominieren Doublebass, kaltes Riffing und fieses Keifen. Ohne nun auf jeden einzelnen Song eingehen zu wollen, stellen insbesondere das Ende von „Relinquish“ sowie das kurze Interludium „Lacus Somniorum“ die experimentelle Seite sowie die Prog-Einflüsse heraus. Ein Track wie „Sowers Of Discord“ etwa wird allerdings durch zu viele Breaks zerrissen. Auch der Blick ins Booklet auf Instrumentierungen wie Saxophon, Flöte und Violine – letzteres übrigens von Sareeta (Solefad, Borknagar) eingespielt – zeigt, dass In Lingua Mortua nicht den geraden Weg gehen. Wer symphonischen Black Metal auch etwas komplexer mag als Dimmu Borgir, der wird Spaß an der Musik der Norweger haben. http://www.termorecords.com ; http://www.inlinguamortua.com ; http://www.myspace.com/inlinguamortua
7,5/10 - SBr


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