Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

ALLE REVIEWS :: Index: 'I' :: INFINITY MINU ....

INFINITY MINUS ONE

INFERNAL MACHINE (39:36 min.)

EIGENPRODUKTION / US-IMPORT
Eines dürfte wohl von vornherein klar sein: Wer als Bandnamen den mathematischen Begriff „Unendlich minus eins“ wählt, der kann nur Prog Metal spielen. Aber auch wenn die mittlerweile auf fünf Leute angewachsene Truppe von zwei Berklee Music College-Absolventen gegründet wurde, so handelt es sich bei IMO nicht um eine totale Frickel-Truppe. Man legt zwar wert auf technisches Können, baut diese handwerkliche Kunst aber songdienlich in die acht Stücke ein und verzichtet auf endlose Zurschaustellungen von Solo-Eskapaden. Durch die Verflechtung klassischen Rocks und Metals mit Industrial- und gar etwas Elektro-Einflüssen kreiert man einen Sound, der ebenso eigenwillig wie originell klingt und Abwechslung garantiert. Während „Release“ beispielsweise mit netten Rap-orientierten Einlagen verblüfft, ist „At The Doorway Of Existence“ ein Song, der auch aus der Dream Theater-Feder stammen könnte, obwohl es im Hintergrund gar einige Death Grunts gibt. „Architectural Martyr“ atmet zeitweise etwas Fates Warning-Flair und „Dead Ringer“ etwa schafft es streckenweise in Thrash-Bereiche vorzustoßen. Neben dem unzweifelhaft vorhandenen Geschick an den Instrumenten besitzt die aus Boston stammende Formation in Kurt St. Damien aber auch einen wirklich variablen Shouter, obschon die gesangliche Eingangssequenz in „Face To Face“ zeitweise etwas gezwungen klingt. Dies ist allerdings ein minimales Manko, dass mit einem besseren Aufnahmebudget und einer druckvolleren Produktion leicht aus der Welt zu schaffen wäre. Dazu steuern auch der Gitarrist, der Bassist und der Keyboarder einige Vocals bei, so dass auch auf gesanglichem Bereich Abwechslung en masse geboten wird. Obwohl Infinity Minus One mit vielen Richtungswechseln in den meisten ihrer Songs arbeiten – der Song „INabler“ klingt da schon fast straight – wirkt die Musik niemals zerrissen und es macht einfach Spaß dieser talentierten Truppe auf ihrer Abenteuerreise durch musikalische Landschaften zu folgen.
10 $ plus 5 $ für Porto und Verpackung ist – zumal beim derzeitigen Dollarkurs – nicht zu viel verlangt für diese wirklich gut aufgemachte und empfehlenswerte Scheibe. Checkt http://www.infinityminusone.com oder http://www.myspace.com/imoboston zum Probelauschen.
8/10 - SBr


[ Zurück zum Index: 'I' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler