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ALLE REVIEWS :: Index: 'H' :: HIM

HIM

VENUS DOOM (48:11 min.)

SIRE / WARNER
Viel war im Vorfeld der Albumveröffentlichung bereits über einen möglichen Stilwechsel der Finnen spekuliert worden und in der Tat, HIM haben sich musikalisch weiter entwickelt, haben viel ihrer ehemals musikalischen Leichtigkeit über Bord geworfen, vor allem in instrumentaler Hinsicht, und setzen nun, getreu dem Titel des neuen Albums, auf doomige und klassische Rockriffs mit leicht psychedelischem Einschlag. Dabei haben weniger Black Sabbath als Cathedral Pate gestanden, doch um Missverständnissen vorzubeugen: HIM sind immer noch HIM, was nicht zuletzt an dem Gesang Ville Valos liegt, der immer noch charakteristisch ist und diesen melancholisch weinerlichen Unterton besitzt, der HIM immer schon zu eigen war, ganz zu schweigen von den Harmonien, die HIM nach wie vor treffend charakterisieren. Das musikalische Fundament ist ein anderes, härter halt – man höre nur einmal „Sleepwalking Past Hope“ - und damit vielleicht auch ein Stück weit erwachsener, was den Finnen einiges an neuen Fans bescheren dürfte, wobei die Fähigkeit Hits zu schreiben mit Nummern wie „The Kiss Of Dawn“ oder „Passion’s Killing Floor“ ganz scher nicht abhanden gekommen ist. Unter dem Strich ist „Venus Doom“ ein bärenstarkes Album, das viel Überraschendes, aber auch viel Altbewährtes enthält und den Weg der Finnen konsequent weiterführt, ohne die Fans vor den Kopf zu stossen.
8,5/10 - MK


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