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MAGAZIN :: MAGNUM, REDSC ....

MAGNUM, REDSCOOL - 31.03.2018, Wuppertal - Live Club Barmen
Wuppertal - Live Club Barmen

31.03.2018
Das alte Gemäuer, in dem sich der Saal des Live Clubs Barmen befindet, bot ein angemessenes Ambiente für die „The Road To Eternity“-Tour. Das Event war ausverkauft und das Publikum bunt gemischt von jung bis alt.

Der Auftritt der Vorband lässt sich in Kurzform zusammenfassen: REDSCOOL = OLDSCHOOL. So nannte sich die russische Formation nicht nur bei ihrer Gründung im Jahre 2009, musikalisch liegt ihre Musik ebenfalls zwischen Hardrock und Sleaze, hat sowohl Deep Purple Anklänge als auch ein bisschen von Van Halen, obwohl Slava Spark meiner Meinung nach lange nicht so gut singen kann. Während andere Zuschauer das Songwriting und die eingängigen Melodien lobten, dachte ich: Wie langweilig, einfach nur durchschnittlich. Vielleicht war ich zu stark von dem schlechten Sound im Saal beeinflusst, vielleicht war es auch ganz profan die Optik. Mit einer Ausnahme sind die Herren in den Siebzigern stecken geblieben, mit gepunktetem Hemd beziehungsweise getönter Brille. Nichtsdestotrotz gab es genügend Gäste, die ihren fünfzigminütigen Gig zu würdigen wussten und Applaus spendeten.

Als MAGNUM auf die Bühne kamen, war mein erster Gedanke: Wie will Bob Catley diesen Abend durchstehen? Er ist halt offensichtlich nicht mehr der Jüngste. Er musste sich erst ein wenig warmsingen, aber dann zeigte er uns, was in ihm steckt: Seine Stimme ist noch genauso charismatisch wie früher und auch die Songs vom neuen Album „Lost On The Road To Eternity“ klangen wunderschön. Neben Bob Catley, der Teile der Songtexte durch expressive Gestik veranschaulichte, wirkte Songwriter und Gitarrist Tony Clarkin größtenteils emotionslos und zeigte erst gegen Ende, dass die Publikumsreaktionen ihn berührten. MAGNUM eröffneten ihr Konzert mit „When We Were Younger“ und „Sacred Blood, Divine Lies“, gefolgt von „Lost On The Road To Eternity“. Lee Morris (ex-Paradise Lost), der neuerdings hinter dem Schlagzeug sitzt, war enthusiastisch und voll in die Band integriert. Überhaupt war die Interaktion sowohl untereinander auf der Bühne als auch mit dem Publikum gut und die Halle machte alles mit. Zu „Crazy Old Mothers“, „Without Love“ vom aktuellen Album und „Your Dreams Won’t Die“ wurde kräftig geklatscht und „Peaches And Cream“ monumental abgefeiert. Es folgte ein Gitarrensolo und eine superlange Pause für den Sänger, danach Magie pur: „How Far Jerusalem” – Seufz. Weiter ging es mit „Show Me Your Hands” und „Vigilante”. Selbst bei „Don’t Wake The Lion” verzog Tony Clarkin keine Miene, während Bob Catley sogar eine Platte signierte. Als Zugabe kredenzte uns letzterer mit expressiver Gestik „The Spirit” und zum Abschluss wünschte uns MAGNUM auf musikalischem Weg, dass all unsere Wünsche wahr werden. Nun, für viele der Anwesenden wurde an diesem Abend definitiv ein Wunsch erfüllt und diesen „The Road To Eternity“-Auftritt werden wir sicher nicht vergessen.

Birgit Kuklinsk - Pics: Birgit Kuklinski & Susanne Soer


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