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5.CIRCLE-PIT-FESTIVAL, 22.12.2012, Köln - Essigfabrik
Köln - Essigfabrik

22.12.2012
Es war ein ziemlich ungemütlicher Samstag, der 22.12.2012, und somit boten sich nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein gemütliches Festival, auch wenn dieses in der bekannten „Essigfabrik“ im Kölner Stadtteil Deutz auf der Schäl Sick stattfinden sollte. Und doch fanden sich schon vor Veranstaltungsbeginn – immerhin um 14:30 Uhr mittags, also zu fast noch nachtschlafender Zeit – ein ganzer Haufen an tätowierten, gepiercten, abgewrackten und aufgebrezelten, in Schwarz oder Neonfarben gekleideten, männlichen wie weiblichen Biertrinkern, Straight Edgern, Hardcorekids, Metalheads, Violent Dancern und völlig normalen Gestalten aller Altersgruppen vor den stählernen Toren der Essigfabrik ein, um Einlass zu begehren und sich ins Trockene retten zu können, während draußen langsam der Himmel die Schleusen öffnete. Voller Spannung erwartete die Meute die baldigen Auftritte von AWAKEN DEMONS, ADEPT und Co.

Dass der Einlass jedoch nur sehr zögerlich in Gang kam und man somit länger als eigentlich geplant von außen und innen nass wurde – wobei Letzteres auf die gut funktionierende Versorgung mit gekühlten Getränken von der nahe gelegenen Tankstelle zurückzuführen war – lag unter anderem an der ziemlich rigorosen Einlasskontrolle für U-18-Jährige, die nicht nur bei einigen aktiv, sondern auch passiv betroffenen Personen für Unmutsäußerungen sorgten. Die im Voraus vom Veranstalter kommunizierte Einlassregelung für die U-18-Generation wurde anfangs leider nicht reibungslos umgesetzt, was sich im Verlauf des Abends jedoch änderte und dann auch besser funktionierte.

Aber davon lässt sich der erfahrene Festivalbesucher ja nicht abschrecken und was zählt, ist schließlich auf´m Platz, respektive auf der Bühne. Und dort ging es – mit einiger Verspätung – direkt ordentlich los. Leider hatte man aufgrund des Andrangs und des Ordnungsdienstes die erste Band des Tages, NEXUS LOOS, bereits verpasst, aber mit KORBEN DALLAS gab´s direkt den ersten Höhepunkt des Tages. Die Metalcore/Alternative-Band aus dem wunderschönen *hust* Neuwied konnte direkt mit einem überraschend satten und klaren Sound punkten, den man so in der Essigfabrik zumindest zu solch früher Stunde nicht unbedingt erwarten konnte. Die Menge vor der Bühne nahm es dankend zur Kenntnis und ging gut steil. Auch die ersten Violent Dancer zeigten dem entweder begeistert dreinschauenden oder verständnislos kopfschüttelnden Publikum ihre Kunststücke. Die Mischung aus Harmonie und Härte, aus Growls und Gesang und dem dicken Klang kam auf jeden Fall gut an und machte Lust auf mehr.

Um 16 Uhr traten dann als nächste Band CALIBRE INFINITE auf die Bretter, die die Welt bedeuten sollten – auch wenn sie für die local Metal-Heroes noch einen Schritt zu groß gewesen sein dürften. Oder anders ausgedrückt: war einfach nicht das Publikum für Euch, Jungs. Nach einem atmosphärischen und sehr sphärischen Intro begannen die Kölner mit ihrem keyboard-verstärkten Metal-Set, welches aber weder auf noch vor der Bühne sonderlich viel Bewegung auslöste. Wer die Band schon einmal auf anderen Bühnen unter anderen Voraussetzungen gesehen hat, weiß, dass sie in der Lage sind, dort ihr ganzes Potential abzurufen, aber an diesem Tag mit einer zum Großteil aus Core-Publikum bestehenden Zuhörerschaft, gelang es ihnen leider nicht, den Funken auf die gesamte Halle überspringen zu lassen.

Das sah dann bei den nachfolgenden SOULDBOUND schon deutlich anders aus. Die Modern-Metal-Band aus Bielefeld konnte mit ihrem Schwedenstahl-trifft-auf-Heavy-Metal-Sound und dem wechselnden klaren und gegrowlten Gesang das Publikum ziemlich schnell auf ihre Seite ziehen und mit der ersten Wall Of Death des Tages auch einen kleinen Punktsieg vermelden. Auch hier zeigte sich der Sound von seiner besten Seite und verhalf den Ostwestfalen zu einer vollen Hütte und einem guten Gesamteindruck. Wer hier noch nicht in der Halle war, die sich jetzt allerdings recht zügig füllte, der hatte auf jeden Fall etwas verpasst.

Das Problem an der sich aber nun stetig füllenden Halle war leider ebenfalls, dass das, was der Betreiber des Veranstaltungsortes – und nicht etwa die Nemesis-Concepts-Crew, die sich alle Mühe gegeben hatte, den Abend zu einem vollen Erfolg werden zu lassen – an Essen vorrätig hatte, nur für den hohlen Zahn reichte. Eigentlich sollte man ja meinen, dass in der renommierten Deutzer Location schon genug Veranstaltungen durchgeführt worden wären um zu wissen, dass rund 1000 hungrige Mäuler, die von ca. 14:00 bis 02:00 Uhr am nächsten Morgen vor Ort sind, auch entsprechend gefüttert gehören, und dass lediglich 400 fertige Sandwiche hierfür wohl kaum ausreichend sind. In Kombination mit dem aus der Essigfabrik sattsam bekannten Wiedereinlassverbot sorgte dies nicht nur für Unmutsäußerungen bei vielen und Kreislaufproblemen bei einigen Wenigen, sondern auch für einen Shitstorm auf den Web-Seiten des Circle-Pit-Festivals. Dort war dieser aber in der Tat gänzlich falsch adressiert und gehört eigentlich an den Betreiber der Essigfabrik gerichtet. Hier kann man von einem so erfahrenen Mann und seinem Team deutlich mehr Voraussicht erwarten…

Aber auch wenn diese Situation äußerst unbefriedigend war, so konnten wenigstens die Bands vor Ort überzeugen. Und auch ANGELS AND ENEMIES, ebenfalls in Köln beheimatet, konnten an die gute Stimmung von Soulbound anknüpfen. Metalcore in Reinkultur und live mindestens genau so stark wie auf der fetten Platte GTTKMPLX. Songs wie das ultra-starke „Bei Nacht“ zeigten auch vor großem Publikum, warum das Quintett eine der größten deutschen „Nachwuchs“-Hoffnungen in diesem Bereich ist und das Publikum quittierte den guten Auftritt auch mit einem dem Festival seinen Namen gebenden Circle-Pit.
Allerdings waren die bisherigen Auftritte gar nichts im Vergleich zu dem, was dann um etwa 18:00 Uhr die Bühne enterte. Die Halle war fast voll, die Stimmung erwartungsvoll-aufgeregt, der Sound immer noch perfekt – und dann kamen die ersten Überflieger des Tages. I SCREAM FOR ICE CREAM. Wie gewohnt wurde unter Bass-intensivem Elektro-Sound zunächst eine größere Runde leckeres Wasser-Eis ins Publikum geworfen, bevor mit einem Donnerschlag das Set eröffnet wurde. Wer die junge Band kennt, weiß, mit wie viel Enthusiasmus und Spielfreude sie unterwegs sind. Dass aber die junge Elektro/Metal-Core-Truppe aus Mayenso explodieren kann, hätte sie wohl selbst nicht erwartet und von der anfänglichen Nervosität, wie einem die Bandmitglieder im Backstage-Bereich erzählten, war live dann wirklich gar nichts mehr zu spüren. Die Band rannte, sprang und kroch völlig emotionalisiert auf der Bühne herum und die Menge vor der Bühne tobte und verwandelte den Pit in einer Masse aus schwitzenden und keuchenden Leibern. Gegen Schluss enterte dann ein Großteil eben dieser Meute die Bühne und feierte die letzten Minuten mit der Band Arm in Arm – sehr zum Leidwesen der Security, dafür aber mit gesteigertem Spaß-Potential für die Beteiligten, die sich nachher alle einig waren, einen der besten Auftritte des Abends gesehen zu haben!

Danach kam dann mit AWAKEN DEMONS die erste große Band des Abends. Hardcore aus Italien, fett, druckvoll, Mosh-orientiert. Zwar wenig innovativ, aber dafür effektiv, wenn es darum geht, abzuräumen und die Wohnungseinrichtung – oder wahlweise die Konzerthalle – zu zerlegen. Testosteron pur, dicke Eier – und das Ganze dann noch mit einer Message. Nach dem erfrischenden Auftritt von I Scream For Ice Cream kam der metallische NYHC der Demons daher wie ein Güterzug im Vergleich zu einem Partywagen. Die Hardcore-Gemeinde ließ sich jedenfalls nicht zweimal bitten und räumte kurzerhand vor der Bühne alle Schlafmützen weg, die sich während der 10minütigen Umbauphase nicht schnell genug an die Seite verzogen hatten. Auf Platte nur Mittelmaß, aber live waren die Südländer dafür eine Macht!

Das konnte man dann auch von den für die kurzfristig ausgeschiedenen Portugiesen Devil In Me ins Programm gerückten Metalcore-Band A TRAITOR LIKE JUDAS sagen, die sich nicht nur wie ein Schnitzel über das Vorweihnachtsgeschenk eines Auftritts gefreut hatten, sondern diese Freude auch aufs Publikum übertragen konnten, das scheinbar trotz der widrigen Umstände und der mangelnden Nahrungsversorgung (immerhin gab´s Nüsschen und Schokoriegel – und für die Privilegierten unter uns leckere Spaghetti im Backstage-Bereich) nicht müde wurde und weiterhin den Energielevel oben hielt was offensichtlich an dem stark vertretenen Energizer RELENTLESS gelegen haben muss. Scheiße auch. Wann kommt denn endlich mal wieder eine Band, bei der man sich ausschließlich auf´s Biertrinken konzentrieren konnte? Nun, ATLJ waren´s definitiv nicht, denn die Braunschweiger sorgten für pure Ekstase und lieferten das Beste aus ihren drei Studio-Alben. Selbst diejenigen Skeptiker, die gespannt waren, ob die technisch perfekten und auf überflüssige Gesangseinlagen verzichtenden Metalcoreler – bei denen der Suffix „Core“ auch wirklich Berechtigung hat – mit ihrem melancholischen und atmosphärisch dichten Sound einen adäquaten Ersatz zum ausgefallenen und positiven Hardcore von Devil In Me darstellen können, wurden überzeugt. Starker Auftritt!
Um Halb Neun war es dann an der Zeit, mit ein wenig Elektro die Halle zum Tanzen zu bringen. HIS STATUE FALLS enterten die Bühne und konnten dank einer energiegeladenen Vorstellung da anknüpfen, wo A Traitor Like Judas nur eine Viertelstunde zuvor aufgehört hatten. Der mit zahlreichen elektronischen Samples unterstützte Postcore der Saarbrücker schien genau das Richtige zu sein, um noch einmal die vielleicht letzten Reserven mobilisieren zu können und man ließ sich auch von einigen kleineren technischen Problemen nicht aus der Bahn werfen oder davon abhalten, hier heute das Circle Pit zu rocken. Und das auch trotz des neuen Gast-Shouters Tilo Schachel, der zumindest für die letzten Konzerte in 2012 den Part von Alex Sauer übertragen bekam, von dem man sich ja aufgrund persönlicher Differenzen im August letzten Jahres trennen musste. Überhaupt war es ein ziemlich turbulentes und aufregendes Jahr für die Jungs, die auch noch ihre erste China- und Japantournee über die Bühne bringen durften und sichtlich Spaß daran hatten, auch gegen Jahresende noch mal richtig die Sau rauszulassen. Die Security kam jedenfalls kaum noch nach, die ganzen Stagediver und Boxenkletterer von der Bühne zu komplimentieren, die sich, kaum ins Publikum gesprungen, dort in den Circle Pit stürzten und weiter ihre Runden drehten. Nach dem Auftritt war die Luft in der Halle jedenfalls endgültig zum Schneiden dick.

Viele Leute zog es daraufhin nach draußen, um in dem kleinen, umzäunten Außenbereich ein wenig Frischluft zu schnappen und sich für die letzten vier Bands des Abends zu wappnen.

Den Anfang machten dann – vor allerdings deutlich weniger Publikum als noch zuvor bei His Statue Falls zugegen war – NASTY, die prolligen Beatdown-Hardcoreler aus Belgien. Hier konnten sich dann diejenigen austoben, die bei den vorherigen Bands eher im Hintergrund gestanden hatten, die Violent Dancer, die den Bereich vor der Bühne für ihre persönlichen Kickbox- und Karate-Action-Moves verwendeten. Aus der Ferne sieht das zwar immer ziemlich imposant aus, aber leider sorgt es auch dafür, dass die Fläche vor der Bühne nur einigen wenigen Auserwählten zur Verfügung steht und abgesehen von den akrobatischen Tanz- und Sprungeinlagen der Beatdown-Fraktion relativ unbelebt wirkt. Die Szene hatte jedenfalls ihren Spaß, für viele andere war der stumpfe Hardcore der Kelmiser inklusive der flachen „Fuck You“-Ansagen von Sänger Matthi eher eine Möglichkeit, mal ein wenig zu verschnaufen und den Rest tanzen zu lassen.
Das sah bei den EXCREMENTORY GRINDFUCKERS dann interessanterweise schon anders aus. Interessanterweise deshalb, weil die Grindfuckers normalerweise eher für die Rausschmeißer-Jobs gebucht werden, um die Leute kurz vor Schluss noch mal mit einem Grinsen auf dem Gesicht auf die Heimreise zu schicken. Beim Circle Pit spielten sie jetzt aber direkt vor den beiden Headlinern des Abends und erfüllten diese Aufgabe mit absoluter Bravour. Sie selbst schienen wohl auch überrascht oder zumindest berührt von der unglaublichen Resonanz, die ihnen an dem Abend entgegen gebracht wurde, denn vielen der doch recht jungen Besuchern dürfte der spaßgeladene Grindcore der „alten Herren“ aus Hannover noch ziemlich unbekannt gewesen sein. Trotzdem belohnte sie das Publikum mit stehenden Ovationen, reichlich Bewegung vor der Bühne und „Zugabe“-Rufen am Schluss. Das hätten selbst optimistische Optimisten vor dem Auftritt nicht unbedingt erwartet. Kennt man die Songs von Alben wie „Guts, Gore´n Grind“ doch selbst eher von Festivals aus rumpeligen Kassettenrecordern in der Begleitung von Unmengen Dosenbier und nicht unbedingt als heimlicher Headliner auf Festivals wie dem Circle Pit. Aber ich – und auch zahlreiche andere Gäste an dem Abend – hofften und hoffen, dass man die Band nun auch öfters mal im eigentlichen Line-Up vorfinden wird, anstatt sie als Spaßband am Konzertende zu verheizen.

Danach war dann – für viele wohl mit einem lauten „Endlich“ versehen – die Zeit für ADEPT gekommen. Die Schweden waren für einen Großteil der Band der eigentliche Headliner des Abends. Die Post-Hardcore/Metalcore-Band aus Schweden hat es geschafft, mit erst zwei Alben einen schon fast legendären Status zu erarbeiten. „Another Year Of Disaster“ war 2009 eines DER Alben des Jahres und mit „Death Dealers“ konnte man 2011 an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen und sogar noch übertrumpfen. Wo Adept auftreten, gehen die Fans steil, egal ob in kleinen Clubs oder großen Hallen, so auch an diesem Abend. Adept versprühen Energie und Hoffnung und schaffen es, mit einer eigentlich nicht sonderlich innovativen Mischung aus Doublebass-Geballer, intensivem Geschrei, Brüllchören und bezaubernden Heavy-Metal-Riffs trotzdem die Konkurrenz oftmals weit hinter sich zu lassen. Das ist sicherlich auch dem zutätowierten Brüllzwerg am Mikro zu verdanken, der sich in beinahe jeder Tonlage wohlfühlt und die Hörer einfach mitreißt. Wer solch einen talentierten und charismatischen Kerl wie Robert Ljung in seinen Reihen weiß, der braucht sich um seine Wirkung eigentlich keine Gedanken mehr zu machen. Aber leider, leider waren Adept – auch wenn sie von den Fans wie die vom Olymp herabgestiegenen Götter gefeiert wurden – nicht auf dem Höhepunkt ihrer Fitness. Zu sehr steckten ihnen wohl die vorangegangenen Konzerte und der Konsum des ein oder anderen, für Nordeuropäer ja hierzulande spottbilligen Biers in den Knochen. Viel zu früh war daher auch Schicht im Schacht, weil die Akkus der Band einfach leer waren. Und auch die Rufe nach noch ein, zwei weiteren Songs konnten oder wollten – wohl vielleicht auch aufgrund des straffen Zeitrahmens – nicht mehr erfüllt werden. Schade eigentlich.
Mit WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER sollte dann nach einem knapp zweiminütigen, düsteren Intro eigentlich der wirkliche, echte Headliner des Abends spielen. Allerdings war es zu diesem Zeitpunkt, weit nach Mitternacht, schon so spät, dass insbesondere zahlreichere jüngere Gäste, die Segel gestrichen hatten. Sicherlich auch im negativen Sinne begünstigt durch die nicht vorhandene Möglichkeit, sich mit fester Nahrung versorgen zu können. Aber es gab auch viele Zuschauer, die nur auf Adept gewartet hatten und die die Gelegenheit nutzten, sich nach deren Abgang ebenfalls auf die Socken zu machen und den teils weiten Heimweg in Angriff zu nehmen. Diejenigen, die aber auch so spät noch tapfer in der Halle ausharrten, ließen sich von dem nun deutlich größeren Platzangebot vor der Bühne nicht die Stimmung nehmen und feierten die Berliner, die laut eigenen Angaben „Hot Deathpop“ – was im Endeffekt eine Mischung aus Deathmetal, Elektro-Core und einer großen Prise infantilen Humors ist – spielen, gebührend ab. Völlig egal, ob es jetzt Songs aus den beiden Alben „Das Monster aus dem Schrank“ oder „Der Tag an dem die Welt unterging“ oder aus dem neuen und zum Zeitpunkt des Auftritts noch fast druckfrischen EP „Projekt Herz“, die Fanboys und –girls sangen die Songs der ehemaligen Zweimann-Band wie ein gut geölter Chor mit und verhalfen dem Konzert und den lässig gekleideten Teenie-Stars auf der Bühne noch zu einem gebührenden Auftritt.

Der Höhepunkt des Abends jedoch waren nicht nur für den Verfasser dieser Zeilen, sondern auch für zahlreiche Mitfeiernde, die überraschend großartige und erfrischende Darbietung von I SCREAM FOR ICE CREAM sowie der völlig berechtigt abgefeierte Gig der humorvollen und leider bislang absolut unterbewerteten EXCREMENTORY GRINDFUCKERS. Der Rest des bis auf wenige Ausnahmen hochkarätigen Line-ups musste sich leider dahinter sortieren. Trotzdem war das Festival auch nach seinem Ortswechsel nach Köln in die Essigfabrik – zumindest von der musikalischen Sichtweise – ein voller Erfolg. Es darf angenommen werden, dass solche Fehler wie die, die beim Thema Einlasskontrolle oder bezüglich der Versorgung gemacht wurden, beim nächsten Circle Pit – evt. sogar mit einem weiteren Ortswechsel – behoben werden.

Danke für dieses Fest und – erwartungsvoll auf das nächste Circle-Pit-Design – bis zum nächsten Mal!

PS: Danke an "whitecap creations" für die Bilder!
Christian Wagner. - Pics: Whitecap Creations


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