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CD-Reviews :: Index: 'Q' :: QUEENSRYCHE

QUEENSRYCHE

OPERATION MINDCRIME II (59:10 min.)

RHINO / WARNER
Dass Queensryche im Laufe der Jahre reichlich Kredit verspielt haben ist kein Geheimnis, wie auch die Forderung und der Wunsch der Fans, endlich wieder auf den musikalischen Pfad der Tugend zurückzukehren. Dieser heisst bei Queensryche nun mal „Operation Mindcrime“ und war und ist bis zum heutigen Tage Fluch und Segen für die Band zugleich. Dieses Meisterwerk nun quasi reissbrettartig zu wiederholen ist ein hoffnungsloses Unterfangen und ein Risiko, das Queensryche trotz der Teilname von Pamela Moore (remember „Suite Sister Mary“), die hier wieder eine brilliante Vorstellung liefert, erst gar nicht eingegangen sind. „Operation Mindcrime II“ ist in sich nicht ganz so geschlossen wie Part I und vermittelt vielmehr den Eindruck einzelner Songs, die in einem gewissen konzeptionellem Zusammenhang stehen. Dies aber, und nun kommen wir zum wirklich Positiven dieser Review, gelingt Queensryche entgegen allen im Vorfeld geäusserten Befürchtungen recht gut. Einige der Songs wirken anfangs etwas sperrig, öffnen sich dem Hörer allerdings mit häufigerer Spieldauer und lassen nur noch selten die Alternative-Schlagseite der letzten Alben durchschimmern. Erfreulich auch, dass Geoff Tate sich ganz offensichtlich wieder seiner gesanglichen Qualitäten besonnen hat und endlich wieder das zeigt, was ihn früher so ausgezeichnet hat. In dieser Verfassung besteht er mühelos sogar neben Ronnie James Dio, der bei „The Chase“ ein kurzes Gastspiel gibt. Fazit: man wird auf Part II Nummern wie „Eyes Of A Stranger“, „Believe In Love“ oder „Suite Sister Mary“ zwar vergeblich suchen, in Anbetracht der Entwicklung Queensryches in den letzten Jahren scheint die Talsohle jedoch durchschritten zu sein, was mir unter dem Strich knappe acht Punkte wert ist.
8/10 - MK


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