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CD-Reviews :: TERMINUS

TERMINUS

A SINGLE POINT OF LIGHT (42:27 min.)

CRUZ DEL SUR / SOULFOOD
Der Brexit stresst. Das hört man diesem deutlich Album an. War das Debut ein wirklich gelungener Appetizer in eine Welt irgendwo zwischen Solstice, Primordial und Xentrix, so zeigt sich diese auch geographische Zerrissenheit wie eben Boris Johnsons Urang-Utan-eske Wankelmütigkeit (und dabei tut man dem Affenvieh böse Unrecht) auf "A Single Point Of Light" ‒ schon der Opener "To Ash, To Dust" weiß nicht recht, ob er Thrash, Epic oder einfach nur Heavy Metal sein soll. Da passt irgendwie, auch produktionstechnisch, nix zusammen. Armes Liedgut, kann ja auch nix dafür... Anschließend langweilt "Harvest" mit einem 08/15-Intro und ebensolchen Gesangsmelodien, und erneut enerviert der viel zu krachig produzierte Gitarrensound den eigentlich geneigten Rezensenten, zumal das Riff viel zu hektisch eingespielt wurde. Alles komplett verhackstückelt, wie auch der unkontrollierte Einstieg in das folgende "As Through A Child´s Eyes" dokumentiert. Irgendwo zwischen Sabbat, Irish Folk und Skyclad rifft man sich ins Nirwana. Ja, in jedem Song gibt es einen "Single Point Of Light", aber das reicht mir nicht, hier eine gute Note zu vergeben. Vielmehr muss man die eingangs konstatierte Orientierungslosigkeit auch Terminus unterstellen. Man sollte sich darüber klar werden, welche der eingangs erwähnten Stilrichtungen nun obsiegen soll, und wie man Einflüsse gezielt verarbeiten kann. Das hier ist komplett überkandidelterter Stoff für Menschen mit short attention span, nix traditioneller Heavy Metal, sondern unausgegorener Racket für und wider den Zeitgeist, ein Eigentor epischer Qualität (man höre sich die Entwicklung des Riffs im wahrhaft überlangen Rausschmeißer "Spinning Webs..." an). Ist ja heutzutage auch doof, wenn man aus Nordirland kommt...
5,5/10 - PM.


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