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CD-Reviews :: INSOMNIUM

INSOMNIUM

HEART LIKE A GRAVE (61:02 min.)

CENTURY MEDIA / SONY
INSOMNIUM sind bereits seit vielen Jahren in meinem musikalischen Fokus und zählen definitiv zu meinen Favoriten. In der zwischenzeitlich, über 22-jährigen Schaffensphase der Band hat man sich entwickelt und auch was gewagt, wenn man an das letzte Album "Winter´s Gate" denkt. Diesmal haben sich die Finnen hingesetzt und sich nicht nur auf Albumlänge mit einer Kurzgeschichte auseinandergesetzt, sondern wieder verschiedene Themen angepackt. Musikalisch mag man gar nicht glauben, dass sie sich mit Themen auseinandersetzen, die eher die Schwermut fördern als das sprichwörtliche Licht am Horizont. Aber genau diese Gegensätzlichkeit macht den Reiz bei dieser Band aus, die mit ihren heimischen Mitstreitern von AMORPHIS und OMNIUM GATHERUM die Speerspitze des Melodic Death Metal bilden. Sie schaffen es, in diesem Kleeblatt mit ihren Trademarks herauszustechen, was auch in der vierten Erweiterung dieses Kleeblatts mit den Schweden DARK TRANQUILLITY gilt. "Heart Like A Grave" profitiert von der starken Gitarrenarbeit der drei Protagonisten, die das Album mit ihrem Spiel in Schönheit hüllen. Bei dem teils recht sanften Spiel stören weder Growls noch härtere Einschübe, denn jedes Stück fräst sich unwiderstehlich in die Gehörgänge. Dafür sorgen entweder prägende Harmonien oder die gerne und konzeptartig eingewebten akustischen Parts. Mich würde es nicht wundern, dass bei der auf dem Album vorherrschenden Stimmung das Konzertpublikum zu einem Großteil weiblich sein wird, denn die Melodien haben schon einen stark romantischen Touch. Nicht dass sogar noch die Kutten zu Hause bleiben, weil auch die Jungs nur noch auf dem Kuscheltrip sind. Befürchten muss man es aber wohl nicht, weil INSOMNIUM auch mit dem nunmehr achten Album noch ordentlich die Saiten tanzen lassen, zumal die Musik live doch eine Spur härter ausfallen wird. Das Album kommt übrigens auch als Sonderedition mit zwei Bonustracks an Bord, die zur Rezension leider nicht vorlagen. Dennoch geht die Kelle mit den zwei Ziffern steil nach oben!
10/10 - RB.


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