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CD-Reviews :: VOYAGER

VOYAGER

COLOURS IN THE SUN (42:32 min.)

SEASON OF MIST / SOULFOOD
Wie grandios war doch das letzte Album dieser wunderbaren Band. Ähnlich wie die Skandinavier Port Noir, VOLA oder nun auch Leprous dehnen die Australier die Grenzen des Metal schmerzhaft in Richtung Pop, eine Offenheit derer der geistig offensichtlich weit weniger offene Mitteleuropäer nicht recht habhaft zu werden vermag. Vielleicht äußern sich im Musikgeschmack letztendlich gar (zumindest unterbewusst) politische Tendenzen? Egal ist das wahrhaftig nicht, die These soll und kann hier aber nicht erschöpfend erkundet werden. Voyager soll derlei Wahnsinn eh nicht anfechten, sie machen ihr Ding fantasmagorisch, mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit komponieren sie Superhits der Marke "Brightstar", "Colours" (wenn das Intro auch nach Alphaville kingt: scheiß der Hund drauf, wenn dann so eine Melodie folgt!!!) oder die coole Djent-Satire "Water Over The Bridge" (schaut Euch mal das Video an). "Saccharine Dream" ist eine unfassbare Tour de Force in Sachen Crossover, wie man sie seit Faith No Mores (selbstredend weit stachligerem) "Angel Dust" nicht mehr vernommen hat: es klingt, als produzierten Tesseract, Primus, Van Halen und a-ha hier ganz großes Kino, das dem Rezensenten die Spucke gefrieren lässt. Der bei Hamburg aufgewachsene Daniel Estrin sorgt mit seiner unaufgeregten Melodieführung für einen Wohlfühlmoment nach dem anderen, ob nun in "Severomance" oder dem Queen über Muse mit Fear Factory ins neue Jahrtausend führende "Reconnected". Die Hooks sind immer mindestens gut und in mehr als 50 Prozent der Fälle eben geradezu elefantastisch. Da wird man glatt zum "Runaway". Und übrigens sind das hier alles absolut exzellente Mucker. Macht ja auch was her. Einfach nur: KAUFEN, UNTERSTÜTZEN, STEILGEHEN! Denn merke: Wie grandios ist doch das neue Album dieser wunderbaren Band.
9,5/10 - PM.


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