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CD-Reviews :: CREA

CREA

DWARVES & PENGUINS (45:53 min.)

SOUND POLLUTION / STUDIO CONNECT / ROUGH TRADE
Die Geschichte von CREA klingt wie ein modernes Märchen. Die Wurzeln dieses schwedischen Outfits gehen zurück bis ins Jahr 1988. Über 30 Jahre später erscheint heuer das erste Album mit dem ungewöhnlichen Titel „Dwarves & Penguins“ und dies auch eher auf Grund einer günstigen Fügung des Schicksals. Man lernte zufällig Produzent Roy Lunberg kennen, der in seinem Studio gerade ein neues Drumset installiert hatte und damit gerne ein paar Probeaufnahmen machen wollte. Aus dem geplanten Test-Track wurde schließlich ein ganzes Album, das Lunberg auch gleich selbst produzierte, weil er so begeistert von CREA war. Diese Begeisterung ist völlig nachvollziehbar, denn das Quartett spielt astreinen Art Rock britischer Prägung, dessen geistige Väter in den Achtzigern (Marillion & IQ) und Siebzigern (Pink Floyd & Genesis) zu finden sind. Dazu gesellt sich ein gewisser Popappeal, der ein wenig an die Simple Minds erinnert. Nach dem kurzen Instrumental „The Marsch Of The Penguins“ (man kann die possierlichen Tierchen förmlich vor seinem geistigen Auge umher tippeln sehen.) überwältigt einen „Some Of Us“ zunächst mit seiner Emotionalität. Gitarrist/Sänger Peter Gren verfügt nicht nur über eine sehr sanfte und angenehme Stimme, sondern zeigt auch an den sechs Saiten ein enormes Fingerspitzengefühl, was einem insbesondere bei seinen Soli angenehme Schauer den Rücken herunter jagt. Das anschließende „Shattered Vision“ würde in einer besseren Welt im Radio rauf und runter gespielt, während „Second Thoughts“ und „Millenium“ für die Massen wiederum zu progressiv sind. Der letzte Teil des Albums wird durch das abwechslungsreiche Instrumental „The Marsch Of The Dwarves“ eingeleitet und durch „Walking Into Bright Lights“ (wunderbar düsterer Longtrack) und „Barbarossa“ (finale Seelenmassage) standesgemäß abgeschlossen. Man merkt CREA einfach bei jeder Note an, dass man es mit gestandenen Musikern zu tun hat und wünschte sich, dass sich so manche Nachwuchscombo ebenfalls ein wenig mehr Zeit ließe, bevor sie ein halbgares Debüt auf den ohnehin völlig übersättigten Markt wirft. Auch wenn es wie in diesem Fall hier nicht unbedingt drei Jahrzehnte dauern muss. Die Produktion von „Dwarves & Penguins“ ist absolut knorke und das morbide Cover fast schon genial. Über einen Besuch ihrer Facebookseite würde die Band sich sicher freuen: http://www.facebook.com/Creaprogressiverock
9/10 - AF.


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