Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: RIVAL SONS

RIVAL SONS

FERAL ROOTS (47:04 min.)

ATLANTIC / WARNER
Diese Band ist stilsicher und einfach arschcool: die Typen sind sich ihrer musikalischen wie optischen Stärken absolut bewusst und spielen diese inzwischen mit schöner Regelmäßigkeit gnadenlos aus. Angesichts solcher Smasher wie dem lange vorab vorgestellten "Do Your Worst" sollte es eigentlich mit dem Teufel zugehen, wenn diese Band nicht bald im großen Stile abräumt. Aber auch Musikliebhaber kommen hier wieder voll auf ihre Kosten: gerade die an experimentelle 70ies-Standards anknüpfenden Gitarrensounds Scott Holidays sind (wie seine outfits) absolut state of the art oder gar völlig over the top. Jay Buchanan tut sein Bestes, sich mit seinen Gesangseruptionen endgültig in die Herzen der holden Weiblichkeit zu schleichen, er verbindet die Coolness Morrisons mit der hysterischen Schwüle Plants (in "Sugar On The Bone" wird der Tree dann auch schön geshaked). Nun, ehrlich gesagt konnten die Black Crowes Soul besser als die Kalifornier (der Chor in "Back In The Woods" sitzt dann doch etwas schief, in "Shooting Stars" klingt das deutlich besser), aber ansonsten muss man schon viel Fantasie aufbringen, um echte Kritikpunkte an einem solch abwechslungsreichen Werk hervorzubringen: der folkig eingeläutete Hit "Look Away" punktet mit coolen Wortspielen und einem großen Refrain, der Titeltrack verbleibt im Folk und ist so geschmackvoll entspannt, man möchte glatt auf einem worn out horse durch Wyoming reiten. Wer´s hädder mag, der sperrt die Lauscher bei "Too Bad," dem Pages Gitarrensounds in die 90er transportierenden "Imperial Joy" (spielt gar mit dem typischen Bonham-Punch) oder während des mit ausladenden Gesangslinien (aber einem schwächeren Hook) wuchernden "End Of Forever" auf. Kurzum: "Feral Roots" ist erneut ein bärenstarkes Hitalbum mit Ecken und Kanten, dem m.E. lediglich die wunderbar mystische Aura von "Head Down" oder "Great Western Valkyrie" abgeht.
8/10 - PM.


[ Zurück zum Index ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler