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CD-Reviews :: FLOTSAM & JET ....

FLOTSAM & JETSAM

THE END OF CHAOS (49:29 min.)

AFM / SOULFOOD
Bei Flotsam & Jetsam hat man in den letzten Jahren ganz offensichtlich mal wieder die ollen Maiden- und Priest-Scheiben entstaubt. Schon das letzte Album strotzte vor kernigen old school-Riffs und Twin-Gitarren (man konsultiere die entfesselten Duelle zwischen Michael Gilbert und Steve Conley in "Architects Of Hate"), und auch "The End Of Chaos" wuchert mit Reminiszenzen an die guten alten Tage, was auch für AKs überragenden Gesang gilt ‒ großartig, einer Band zu lauschen, die dies technisch auch umsetzen kann. Die Linie des Vorgängers wird größtenteils auch in punkto Qualität nahtlos fortgeführt, insbesondere die Refrains sind diesmal vom hymnischen Opener "Prisoner Of Time" bis hin zum ebensolchen Rausschmeißer "The End" an prächtig geraten (Hit: "Recover"). Die Thrash-Roots der Veteranen strahlen in den Riffs durchaus weiter durch ("Control" oder "Slowly Insane"), jedoch überführen AKs Gesangslinien diese Rootstreue absolut überzeugend in klassische Metalgefilde ("Prepare For Chaos"), wobei auch der von Jacob Hansen zwar dicht gewobene, aber dennoch organisch groovende Sound überzeugt. Mitunter würde man sich jedoch eine kleine Atempause wünschen, aber ruhige Töne gönnt man sich in Arizona dieser Tage nicht; während eines fünfzigminütigen Workouts sollte man aber auch mal nach Luft schnappen, sonst machen die Muskeln irgendwann dicht. Und dies geschieht dann auch im letzten Albumdrittel, wo nicht mehr jeder Punch punktgenau sitzt ("Survive"). Dennoch bietet "The End Of Chaos" mitunter hochklassige, kurzweilige Unterhaltung und sollte von qualitätsbewussten Metallern, die vor sanften Thrash-Exkursen nicht zurückschrecken, abgegriffen werden. Warum man sich mehr als dreißig Jahre nach "Doomsday For The Deceiver" noch immer im artworktechnischen bad taste suhlen muss, bleibt allerdings schleierhaft.
8/10 - PM.


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