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CD-Reviews :: Index: 'Q' :: QUINTESSENCE ....

QUINTESSENCE MYSTICA

THE 5TH HARMONIC OF DEATH (42:56 min.)

SCHWARZDORN PRODUCTIONS /
Mit orchstralen und bombastischen Elementen á la Dimmu Borgigr, ausufernden Melodiefolgen und einer einnehmenden, bedrückend schaurigen Atmosphäre begibt sich das ukrainische Duo um Master Alafern, der neben sämtlichen Instrumenten und Arrangements bereits diversen Bands wie Thunderkraft und Triglav mit Rat und Tat zur Seite stand, auf „The 5th Harmonic Of Death“ beherzt und kraftvoll auf eine musikalische Reise in die manchmal turbulenten Irrungen und Wirrungen einer Black Metal Reise. Dabei haben die Ukrainer stets den Anspruch, „…jegliches auszudrücken, was die gegenwärtigen Grenzen unseres gesunden Menschenverstands übertrifft“; klingt zunächst experimentierfreudig und verrückt, und in der Art und Weise, wie der Künstler und sein musikalischer Mitstreiter diese Intention musikalisch umsetzen, spiegelt sich in der Tat exakt diese Anforderung an ihre Leistung wider: von anspruchsvollen Kompositionen mit abwechslungsreichen Riffs und ausgiebigen Keyboardsequenzen über hochtrabende Arrangements ist so manches vertreten, dass die Lauscher erfreut. Bei der gesanglichen Vertonung wechselt sich der Master ab und zu mit Kollege Dromos ab und sorgt ansonsten für eine typische, dunkle Intonation, wie wir sie typisch im Black Metal vorfinden. Noch nicht einmal der Drumcomputer fällt dabei besonders negativ ins Auge, da er hier nicht diesen kalten, sterilen Klang produziert, sondern sich harmonisch ins Gefüge einbindet. Bedingt durch die Länge der Stücke verliert man zwar manchmal etwas den roten Faden, dies tut dem Wiedererkennungswert der Scheibe jedoch keinen Abbruch. Besonders positiv hervorzuheben ist dann auch noch das Artwork des Covers, das eigens von einem russischen Künstler namens Mstibog kreiert wurde. Insgesamt bietet sich ein gekonnter Einblick in die abgrundtiefe Seele gestandener Schwarzmetallkunst.
8,5/10 - CG


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